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Torm Grand Prix


Torm Grand Prix Max und Justus berichten aus Dänemark

Morgens in aller Früh kamen wir in Apenrade, Dänemark an. Es empfing uns eine unglaublich entspannte Atmosphäre und Gelassenheit. Diese Gelassenheit sollte uns beide Regattatage begleiten. Pünktlich starteten wir zum ersten Rennen. Der Torm Grand Prix war für die Dänen die ISAF- Entscheidung im 29er zu den Youth Worlds. Dementsprechend war das Feld mit 25 Booten topbesetzt. Es wehte ein leichter Wind, als die erste Wettfahrt angeschossen wurde. Wir fuhren einen guten Start, hatten allerdings keinen guten Bootsspeed und beendeten die Wettfahrt mit dem 10. Platz. Die nächste Wettfahrt, der Wind hatte in der Zwischenzeit etwas aufgefrischt, beendeten wir als 5. Wir hatten den Trimm komplett umgestellt, da wir an Land die Verhältnisse falsch eingeschätzt hatten. Im nächsten Rennen waren wir erstmalst 1. an der Luvtonne,  und wurden dann aber leider beim Gennakerset überfahren, da der Gennaker klemmte. Das 3. Rennen schlossen wir dann mit dem 3. Platz ab. Die Leistungsd
 ichte in Dänemark ist, bei wenig Wind, deutlich höher als in Deutschland. In Deutschland runden vielleicht 5 Boote gleichzeitig eine Tonne. In Dänemark, jedoch rundet fast das ganze Feld die erste Luvtonne gemeinsam. Für Zuschauer bestimmt höchst spannend anzusehen, aber für Segler eine echte Herausforderung. Im 4. Rennen des Tages waren wir abermals 1. an der Luvtonne und verteidigten diesen Platz dann auch ins Ziel. Im letzten Rennen des Tages konnten wir nochmals einen 1. Platz einfahren. Nach diesem Tag waren wir Gesamt 1. und fuhren „dänisch-entspannt“ nach Hause.
Am zweiten Tag hatten wir 3-4 BFT. Wieder wurde pünktlich und professionell gestartet. Die erste Regatta des zweiten Tages beendeten wir mit dem 1. Platz. Auch die zweite fing gut an, wir hatten auf dem ersten Downer bereits einen erheblichen Vorsprung, den wir locker hätten halten können. Aber es kam so wie es kommen musste: Ich verabschiedete mich vor der Leetonne in der letzten Halse aus dem Boot. Justus schaffte noch 20 m nach Lee, kenterte dann jedoch spektakulär. Ich übte mich dann in einer anderen Disziplin: Freistil. Nach dem wir das Boot wieder unter Kontrolle hatten, begann die Aufholjagd. Wir konnten die Regatta noch als 7. beenden. Noch nicht ganz von den Strapazen des Freistils erholt, schlossen wir das folgende Rennen mit dem 3. Platz ab. Die letzten 2 Rennen konnten wir noch mit zwei 1. Plätzen abschließen.

Nach 11 Rennen waren wir Gesamt 1.
Wir bedanken uns bei dem KYC für die Unterstützung und bei Patrick, Julian und Olli für das tolle Training. GUL GERMANY danken wir für die Bekleidung. Bei Morten möchten wir uns für die Versorgung während der Regatta bedanken.
AHOI!
Max und Justus