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Skiffmania am Ammersee


Skiffmania am Ammersee Erfolg für Karin und Tina Marchert im 29er

Ein Bericht von Karin und Tina Marchert

Unsere 3. Regatta in dieser Saison war am Ammersee in Diessen. Zusätzlich zu den  22 29er`n nahmen hier auch die anderen bekannten Skiffsklassen teil, sodass es eine große Veranstaltung mit insgesamt fast 60 Booten war. Wir reisten schon am Freitag an, da für den nächsten Tag um 11 Uhr der erste Start angesetzt war und wir es hassen schon mit Stress aufs Wasser zu gehen.

Da der Wind uns aber am Vormittag im Stich lies und die Thermik sich aufgrund der Wolken auch nicht richtig durchsetzen konnte, mussten wir erst einmal mit Startverschiebung an Land warten. Um 2 Uhr beschloss dann die Wettfahrtleitung doch einen Versuch zu starten, da die Windvorhersage für Sonntag auch nicht gerade besser ausfiel. Nach einem etwas chaotischen Einslippen mit den anderen 6 Bootsklassen waren alle gespannt, was sich die Regattaleitung ausgedacht hat, damit man sich zumindest auf dem Kurs nicht ständig in die Quere kommt. Das Ergebnis waren 2 unterschiedlich große Up- and Down Kurse, den einen für die 49er, sowie 18- und 14-Footer und den anderen für die 29er, RS-Feva, Musto-Skiffs und die Motten. Die einzelnen Klassen wurden aber alle extra gestartet, um die Boote auf der Regattabahn etwas zu verteilen. In der ersten Wettfahrt hatte es zwar leichten, aber relativ konstanten Wind, sodass fair gesegelt werden konnte. Durch unseren gelungenen Steuerbordstart direkt an der Starttonne, rundeten wir die Luv-Tonne als Erster und hielten diesen Platz bis ins Ziel. Die anderen Klassen kamen ziemlich gleichzeitig mit den 29er`n ins Ziel, sodass gleich wieder gestartet werden konnte. Der Wind hielt aber leider nur noch für eine Runde an und so kam es, dass die zweite Runde eher etwas mit Treiben, als mit Segeln zu tun hatte. Es war sogar auf Vorwind schneller ohne Genacker zu segeln, da es so wenig Wind hatte, dass er nicht mehr stand und nur im Wasser bremste. Da aber andere Boote schon auf der Zielkreuz waren, entschied die Wettfahrtleitung das Rennen durchzuziehen. Wir beendeten dieses als Zweites und paddelten bei absoluter Flaute in den Hafen. Dort bauten wir unser Boot ab, gingen unter die warme Dusche und ließen uns danach das Segleressen schmecken.

Am Sonntag sollte eigentlich um 10 Uhr der nächste Start sein, doch der Wind wollte mal wieder nicht mitspielen. Wir nutzten die Zeit, um uns etwas auf dem Steg zu sonnen und beobachteten unseren ehemaligen Trainer Luggi bei seinen ersten wackligen Segelversuchen mit einer Motte. Erst um halb 2 setzte leichte Thermik ein, sodass bis zur letzten Startbereitschaft (3 Uhr) noch eine vollständige und eine verkürzte Wettfahrt gesegelt werden konnte. Zufrieden mit unseren weiteren Platzierungen eins und zwei, verpackten wir unser Boot noch transportfertig, bevor die Siegerehrung stattfand. Wir gewannen die Regatta vor Felix Ewald / Kathi Baur und Thilo Kramer / Andrea Fuchs.

Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung mit perfekter Organisation sowohl an Land wie auch auf dem Wasser, nur der Wind war nicht so der Hit.

Karin und Tina Marchart, GER 1230